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Ehrung: Gedenken am Tag der Befreiung |
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Freitag, 9. Mai 2008 |
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JÜTERBOG - Etwa 20 Mitglieder des Regionalverbandes Teltow-Fläming Süd der Partei Die Linke hatten sich gestern Vormittag am Ehrenmal für die gefallenen Sowjetsoldaten am Dammtor in Jüterbog eingefunden. Gegenüber der MAZ erklärte die Vorsitzende des Regionalverbandes, Maritta Böttcher, dass für Die Linke der 8. Mai nach wie vor das historische Datum der Befreiung vom deutschen Faschismus ist. Auch in ihrer kurzen Ansprache zu den mit Blumen erschienenen Parteimitgliedern ging sie darauf ein. Von vielen höre man, dass es der Tag des Kriegsendes vor 63 Jahren sei. „Dass ist natürlich nicht falsch“, sagte die Rednerin, sei doch aber zu neutral. Man dürfe bei dieser nüchternen Feststellung nicht stehen bleiben, sondern müsse immer wieder ins Gedächtnis rufen, was war. Maritta Böttcher erinnerte an den von Deutschland ausgegangenen Zweiten Weltkrieg mit seinem Gräuel und 50 Millionen Toten und sagte, dass man die erzwungene Unterschrift der verbliebenen faschistischen Führung unter die Kapitulationsurkunde am 8. Mai 1945 nur als eine Befreiung auch des deutschen Volkes sehen könne. (bu) Quelle: MAZ |
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Antifa-Demo in Teltow am 17. Mai 2008 |
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Mittwoch, 7. Mai 2008 |
  Am 17. Mai plant ein Bündnis eine antifaschistische Demonstration durch die Innenstadt in Teltow (Brandenburg). Teltow ist eine Stadt in der sowohl eine gewalttätig agierende Naziszene als auch verschiedene rechte Treffpunkte Fuß fassen konnten. Linke und alternative Menschen sehen sich zunehmend mit den Auswirkungen dieser menschenverachtenden Ideologie konfrontiert: Nazis machen Jagd auf Andersdenkende und -aussehende, tragen rassistische und antisemitische Propaganda in die Öffentlichkeit und versuchen eine rechte Hegemonie zu etablieren. Gegen diesen Zustand richtet sich die Demo am 17. Mai um 15 Uhr am S-Bahnhof Teltow Aufruf und weitere Infos |
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TAG DER BEFREIUNG: Namenloses Gedenken |
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Donnerstag, 8. Mai 2008 |
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Am 8. Mai fehlen immer noch die Grabplatten auf dem sowjetischen Ehrenfriedhof BARUTH/MARK - Laut surren die benzinbetriebenen Freischneider von Daniel Böhme und Marcus Furkert über die Wege des sowjetischen Ehrenfriedhofs. Ihr Kollege Harry Domres tuckert mit dem Rasentraktor vorbei. Gestern hatten sie damit begonnen, den Wildwuchs auf den Wegen zu beseitigen. Bis heute Abend sollen sie fertig sein. Danach ist der 8. Mai, der Tag der Befreiung vom Faschismus, für die die sowjetischen Soldaten fielen, die hier beerdigt sind. Viel Wildwuchs hat sich auch auf den Gräbern und in den Beeten breit gemacht. Bis zum morgigen Gedenktag wird das nicht alles beseitigt sein können. Viel schlimmer aber ist, dass immer noch die 198 Messingplatten mit den Namen der Gefallenen fehlen, die im vergangenen Sommer gestohlen wurden. Anfang August hatte man ihr Fehlen feststellen müssen. Gewissenlose Altmetalldiebe dürften sich ihrer bemächtigt haben. Vermutlich sind alle längst eingeschmolzen – alle bis auf 13, die die Polizei inzwischen im Keller eines Berliner Mietshauses nach Bürgerhinweisen gefunden hat, wie sie jetzt auf Nachfrage der MAZ mitteilte. Ein Berliner hatte sie von einem Transporter gestohlen, ohne im Nachhinein dessen Herkunft bestimmen zu können. Er steht jetzt wegen Hehlerei vor Gericht. Laut Baruths Bürgermeister Peter Ilk sollen künftig Steinplatten die Namenszüge der Gefallenen tragen. Darüber sei man sich mit der russischen Botschaft einig. Ilk wird morgen einen Kranz auf dem Friedhof niederlegen. (Von Hartmut F. Reck) Quelle: MAZ |
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