Neonazifeier der HDJ und Übergriff auf Journalistin in Blankenfelde am 04.11.06
Saturday, 4. November 2006
11.11.2006
Brandenburg aktuell NPD mietet sich in Brandenburg ein
Die NPD hat am Samstagnachmittag ihren Bundesparteitag in Berlin begonnen. Die rechtsextreme Partei hatte vor Gericht durchgesetzt, dass ihr der Bezirk Reinickendorf Räume zur Verfügung stellen muss. Auch in Brandenburg gelingt es Rechtsextremisten immer wieder Räume zu mieten, z.B. in Borgsdorf bei Oranienburg
Polizei noch ohne Spur Nach dem rechtsextremen Überfall auf eine Journalistin in Blankenfelde stehen Ermittler ohne Tatverdächtige da
Fünf Tage nach dem rechtsextremen Angriff auf eine ARD-Journalistin in Blankenfelde hat die Polizei noch keine Täter ermittelt. Das Polizeipräsidium Potsdam suche weiterhin mit Hochdruck nach Tatverdächtigen, denen gefährliche Körperverletzung vorgeworfen werde, sagte Polizeisprecher Olaf Pokorny gestern in der Landeshauptstadt. Unterdessen fahnden Antifagruppen mit Fotos im Internet nach mutmaßlichen Tätern aus der Neonazi-Szene. In Sachsen fordern die Grünen Medienberichten zufolge Aufklärung über die mögliche Beteiligung eines Mitarbeiters der NPD-Landtagsfraktion.
Die brandenburgische Polizei räumte Fehler der Einsatzführung bei der Kontrolle des Treffens der rechtsextremen "Heimattreuen Deutschen Jugend" (HDJ) ein. "Es gab Versäumnisse bei der Kommunikation und der Einschätzung der Lage vor Ort", sagte Pokorny. Polizeibeamte waren erst 45 Minuten nach Eingang eines Notrufs am Ort des Angriffs eingetroffen. Die Journalistin und Rechtsextremismus-Expertin Andrea Röpke war am vergangenen Sonnabend am Rand des als "Märkischer Kulturtag" deklarierten Treffens der "Heimattreuen Deutschen Jugend" angegriffen und verletzt worden. Die "HDJ" gilt als mögliche Nachfolgeorganisation der "Wiking-Jugend". An dem Treffen von rund 200 Neonazis in Blankenfelde am südlichen Rand von Berlin hatten auch viele Frauen und Kinder teilgenommen. EPD
Am Rande einer Neonazi- Veranstaltung im brandenburgischen Blankenfelde griff ein Bodyguard des Fraktionsvorsitzenden der NPD in Sachsen, Holger Apfel, am 04.11.2006 die Fernsehjournalistin Andrea Röpke und einen ihrer Mitarbeiter an.
Die neonazistische „Heimattreue Deutsche Jugend“ (HDJ) traf sich mit über 200 TeilnehmerInnen am 04.11.2006 im brandenburgischen Blankenfelde. Die HDJ gilt als eine der Nachfolgeorganisationen der 1994 verbotenen „Wiking- Jugend“ und richtet sich vor allem an Familien und Jugendliche. Die Prinzipien der HDJ lauten: „Ordnung, Disziplin, Treue und Kameradschaft“, als Ziele werden u.a. definiert: „Kampfgeist wecken, Glut schüren, neues erschaffen und Traditionen pflegen.“ Die Journalistin Andrea Röpke und ein Fotograf wurden am Rande dieser Veranstaltung Opfer eines gezielten Angriffes mehrerer Neonazis. Der 34jährige Rocco Kilz soll ihr dabei ins Gesicht geschlagen haben.
Rocco Kilz konnte seit Sommer 2004 in Sachsen des öfteren an der Seite des NPD- Fraktionsvorsitzenden Holger Apfel bewundert werden. Bei öffentlichen Auftritten war der schlagkräftige Brandenburger wiederholt als persönlicher Bodyguard von Apfel aufgetreten. Im Herbst 2003 trat er als einer von vier Spitzenkandidaten der NPD zu den Kommunalwahlen im Landkreis Oder- Spree an und verfehlte mit 15,25 % der Stimmen in seinem Wahlkreis (Eisenhüttenstadt, Brieskow-Finkenheerd, Neuzelle) nur sehr knapp den Einzug in den dortigen Kreistag, in welchem 4 Neonazis Mandate erringen konnten.
Zu den Vorfällen in Blankenfelde (s. Seite 1) erhielt der WochenSpiegel folgenden Leserbrief, den wir leicht gekürzt wiedergeben. Der Inhaber des Gasthauses “Zur Eiche”, Jürgen Kliemann, schildert die Hintergründe: “Vor ein paar Wochen erreichte uns die telefonische Bestellung des Saales, in dem ein Kulturverein ein Programm aufführen wollte. Gegen Mittag des 4. November erschienen dann ca. 180 Personen, zumeist Familien mit vielen Kindern, die im Saal Platz nahmen und die Veranstaltung begann. Die Teilnehmer verhielten sich allesamt vollkommen normal, traten unseren Mitarbeitern gegenüber höflich und zuvorkommend auf. Alkohol wurde nur in geringem Maße getrunken. Es gab keinerlei Zwischenfälle. Das Programm war vollkommen unpolitisch. Plötzlich erschienen Polizisten, verlangten die Auflösung der Veranstaltung und die Abgabe des Hausrechts an das Polizeikommando, was meine Frau richtigerweise ablehnte. Es wurde mit Räumungseinsatz gedroht und mir wurde sinngemäß unterstellt, dass ich ein Anlaufpunkt für Rechtsradikale wäre.” Dieser Vorwurf erschüttert den Eichenwirt Jürgen Kliemann besonders. Er selbst war vor einigen Jahren Opfer von rechtsradikaler Gewalt, als eine Gruppe von Skinheads ihn zusammenschlug und schwer verletzte. Jürgen Kliemann und seine Frau, die die Eiche seit Jahrzehnten betreiben, sehen nun berechtigterweise ihren Ruf in der Region schwer geschädigt, ohne dass sie ansatzweise hierfür einen Anlass gegeben haben. Tatsache ist, dass die Eheleute Kliemann als geachtete Mitglieder unserer Gemeinde, nicht mit rechtsradikalen Aktivitäten in Verbindung gebracht werden können. Es ist bedauerlich, dass die Behörden so leichtfertig mit dem Ruf geachteter Bürger umgehen. Es ist klar, welche Folgen so eine Rufschädigung haben kann, nicht nur für einzelne Unternehmer sondern für die gesamte Gemeinde. Zunächst geht es darum, diesen Vorgang lückenlos aufzuklären.
Rechtsextremismus DJV verlangt Klärung des Angriffs auf Journalistin Nach dem brutalen Angriff von Rechtsextremisten auf die Journalistin Andrea Röpke am Wochenende in Blankenfelde nahe Berlin fordert der Deutsche Journalisten-Verband (DJV)
Berlin - Brandenburgs Innenminister Jörg Schönbohm (CDU) soll erklären, warum die Polizei erst rund eine dreiviertel Stunde nach dem Überfall am Tatort erschienen ist. "Wir sehen das Landesinnenministerium in der Verantwortung", sagte DJV-Sprecher Hendrik Zörner. Offensichtlich sei die kritisch über die rechtsextreme Szene berichtende Journalistin von Nazis ins Visier genommen worden, sagte Zörner. Zugleich appellierte er an alle Medienvertreter, sich nicht von dem Vorfall einschüchtern zu lassen.
Röpke hatte nach Medienberichten mit einem Kollegen Film- und Fotoaufnahmen von einem Treffen der Neonazi-Organisation "Heimattreue Deutsche Jugend" (HDJ) auf einem Gelände nahe einem Supermarkt in Blankenfelde gemacht. Als die Rechtsextremen darauf aufmerksam wurden, seien die Journalisten in den Laden geflüchtet. Drei Neonazis hätten sie verfolgt und zwischen den Regalen angegriffen. Einer der Angreifer habe die Frau mehrfach zu Boden geworfen und versucht, ihr die Kamera zu entreißen. Als ihm das nicht gelang, habe er ihr mit der Faust ins Gesicht geschlagen.
Kunden des Supermarkts hätten trotz Hilferufen nicht eingegriffen. Auch nach dem Überfall habe niemand als Zeuge bei der Polizei ausgesagt. "Die hatten alle Angst und wollten damit nichts zu tun haben", sagte Röpke mehreren Zeitungen. Die HDJ gilt unter Experten als Nachfolgeorganisation der verbotenen rechtsextremen Wiking-Jugend. Röpke hatte mehrfach über die Vereinigung berichtet. (tso/ddp)
Neonazi-Überfall im Supermarkt: Was einer Journalistin im Berliner Umland geschah.
Das ist Blankenfelde bei Berlin.
Dort ist Andrea Röpke am Samstag in einem Supermarkt von Neonazis «mehrfach zu Boden» geworfen worden, einer habe ihr «seine Faust mit voller Wucht ins Gesicht» geschlagen, berichtet Andreas Förster in der 'Berliner Zeitung'. «Nicht der erste Überfall Rechter auf die Journalistin, aber einer der brutalsten». Nahe liegt, einen Zusammenhang mit einem ganzseitigen Bericht über die Journalistin «in einer rechten Postille» anzunehmen, «in dem Fotos von ihr sowie ihre Privatanschrift abgedruckt waren».
Andrea Röpke hat zuvor mit einem (ebenfalls attackierten) Kollegen «für den RBB Aufnahmen von den rund 200 Teilnehmern des 6. 'Märkischen Kulturtages'... gemacht» ('Tagesspiegel'). Als Expertin für die Neonaziszene arbeitet sie auch «für Zeitschriften wie 'Spiegel', 'Stern' und 'Focus'» («Berl.») sowie «für den NDR und die 'taz'» ('taz' gestern).
Über den «Kulturtag» hatte sie «bereits am Freitag den Berliner Staatsschutz» informiert, «ein Beamter hatte ihr zugesichert, die Information an die Brandenburger Kollegen weiterzuleiten. Dies ist aber offenbar nicht geschehen» («Berliner»), bzw. sei die Polizei «erst 45 Minuten nach dem Vorfall eingetroffen, obwohl das Berliner Landeskriminalamt die zuständigen Behörden in Brandenburg ... informiert habe» ('FAZ') . Jetzt aber ermittelt die Polizei («Tsp.»).
Die Polizei Potsdam sucht nach Tatverdächtigen im Fall einer angegriffenen Rundfunkjournalistin. Sie war bei einer Versammlung Rechtsextremer attackiert worden.
Nach einem Angriff Rechtsextremer auf eine ARD-Journalistin in Blankenfelde bei Berlin ermittelt das Polizeipräsidium Potsdam wegen Körperverletzung. Nach dem Täter werde derzeit noch gesucht, sagte Sprecher Olaf Pokorny der Nachrichtenagentur epd.
Die Journalistin und Rechtsextremismus- Expertin Andrea Röpke und ein Fotograf wurden nach ARD-Angaben am Rande einer Versammlung der «Heimattreuen Deutschen Jugend» (HDJ) am Samstag gezielt angegriffen und verletzt. Der Verein gilt als mögliche Nachfolgeorganisation der verbotenen «Wiking Jugend» und organisiert unter anderem Zeltlager für Kinder.
Die Polizei sei erst 45 Minuten nach dem Vorfall eingetroffen, obwohl das Berliner Landeskriminalamt die zuständigen Behörden in Brandenburg über das geplante Neonazi-Treffen informiert habe, hieß es.
Neonazis verprügeln ARD-Reporterin Übergriff während Veranstaltung in Blankenfelde
Am verganenen Samstag wurden im brandenburgischen Blankenfelde die ARD-Reporterin Andrea Röpke und ihr Kameramann von Neonazis angegriffen und verletzt. Röpke war vor Ort um über ein Treffen der Organisation "Heimattreue deutsche Jugend" (HdJ) zu berichten, welche unter anderem durch Veranstaltungen wie Sonnwendfeiern und Zeltlager darum bemüht ist, Jugendliche für ihre Zwecke zu rekrutieren.
Über das Treffen der HdJ hatte die Reporterin das LKA offenbar informiert, jedoch waren keine Beamten vor Ort. Vom Parkplatz eines 100 Meter vom Veranstaltungsort entfernten Supermarkts aus dokumentierten Röpke und ihr Kollege des Geschehen um einen Sicherheitsabstand zu haben. Als die beiden dennoch von anwesenden Neonazis entdeckt wurden, flüchteten die Reporterin und ihr Kameramann in den gut besuchten Supermarkt. Drei Rechtsextreme holten Röpke im Gebäude ein und schlugen sie direkt ins Gesicht. Ihr Kollege wurde zu Boden geschlagen und gewürgt. Trotz Hilferufen griff keiner der zahlreich anwesenden Kunden des Supermarkts ein. Auch nach dem Vorfall wollte niemand als Augenzeuge bei der Polizei aussagen.
Die Polizei sei laut übereinstimmenden Aussagen der beiden Medienvertreter erst etwa 45 Minuten nach dem Vorfall am Tatort gewesen, wofür der Deutsche Journalistenverband nun Erklärungen vom brandenburgischen Innenministerium fordert. Zugleich appelierte man an Journalisten, sich nicht von dem Vorfall bei der Berichterstattung einschüchtern zu lassen. Andrea Röpke hatte in der Vergangenheit mehrfach über die rechtsextreme Szene berichtet, unter anderem für das Politikmagazin "Panorama". Die Polizei in Potsdam hat inzwischen Ermittlungen wegen Körperverletzung eingeleitet.
Neonazi-Angriff auf Journalistin: Polizei ermittelt
Nach einem Angriff auf Andrea Röpke, Journalistin und Expertin für Rechtsextremismus, ermittelt die Polizei in Potsdam wegen Körperverletzung. Der mutmaßliche Täter wird laut Polizei noch gesucht. Röpke und ein Kollege hatten Samstag früh für den RBB Aufnahmen von den rund 200 Teilnehmern des 6. „Märkischen Kulturtages“ in Blankenfelde südlich von Berlin gemacht. Dabei wurden sie entdeckt und von drei Männern angegriffen, so Röpke. Der Veranstalter des Treffens, an dem auch viele Frauen und Kinder teilnahmen, war die „Heimattreue Deutsche Jugend“ (HDJ). Sie gilt als neonazistisch und wird vom Verfassungsschutz beobachtet.
Wie Andrea Röpke dem Tagesspiegel gestern sagte, hätten sie die Männer in einen Supermarkt verfolgt: „Die haben meinen Namen gebrüllt und sind sofort auf uns losgegangen.“ Sie selbst sei mehrfach zu Boden gestoßen und mit der Faust ins Gesicht geschlagen worden. Ihr Fotograf sei von einem anderen Angreifer in Schach gehalten und auch geschlagen worden. Von den rund 20 Kunden im Supermarkt habe ihnen keiner geholfen, so Röpke. Die Polizei sei erst nach knapp einer Stunde eingetroffen. Dabei habe das Berliner Landeskriminalamt die Kollegen in Brandenburg nach einem Hinweis Röpkes vorab über das Neonazi-Treffen informiert.
Die HDJ gilt als mögliche Nachfolgeorganisation der verbotenen „Wiking Jugend“ und organisiert unter anderem Zeltlager für Kinder. Andere Filmaufnahmen Röpkes zeigen ein Zelt mit der Aufschrift „Führerbunker“.flex
»Befreite« Zone? Nach Naziangiff auf Journalisten: Augenzeugen aus Angst nicht zu Aussage bereit Von Jana Frielinghaus
Die Fernsehjournalistin Andrea Röpke hatte das Berliner Landeskriminalamt (LKA) am Samstag morgen darauf aufmerksam gemacht, daß in Blankenfelde im Süden Berlins am selben Tag offenbar eine größere Versammlung von Rechtsextremen stattfinden würde. Von dort aus wurde die Information nach Angaben der ARD-Tagesschau nach Brandenburg weitergeleitet. Bei der zuständigen Dienststelle kam sie jedoch offenbar nicht an. Anja Resmer, Polizeisprecherin im Landkreis Teltow-Fläming, erklärte am Montag gegenüber jW, die Beamten vor Ort hätten erst durch den Hilferuf der Journalistin aus Blankenfelde von der nicht angemeldeten Versammlung erfahren. Röpke war bei dem Versuch, das Treiben vor dem Veranstaltungsort zu filmen, am Samstag gegen zehn Uhr von drei Neonazis verprügelt und ins Gesicht geschlagen worden (siehe jW vom Montag). Als drei Neonazis auf sie zurannten, seien sie und ihr Kameramann in einen benachbarten Supermarkt geflüchtetet, sagte Röpke gegenüber tagesschau.de. Sie habe nach der Attacke sofort die Polizei gerufen, doch die sei erst 45 Minuten nach der Tat eingetroffen. Röpke fragte viele Augenzeugen, ob sie eine Aussage bei der Polizei machen würden. Dazu sei aber aus Angst keiner bereit gewesen.
Das Treffen, an dem rund 200 Personen teilnahmen, darunter viele Frauen und Kinder, wurde u.a. von der »Heimattreuen deutschen Jugend« (HdJ) veranstaltet. Auf der Website der HdJ kann sich mit wenig Aufwand jeder über geplante Zusammenkünfte informieren – auch der Verfassungsschutz. Dessen Potsdamer Landesamt führt die HdJ zwar in seinem Jahresbericht auf, scheint sich aber für deren Aktivitäten nicht weiter zu interessieren. Die HdJ will nach eigenem Bekunden den Nachwuchs für die rechte Szene rekrutieren und sowohl geistig als auch militärisch ausbilden.
Andrea Röpke hat unterdessen Anzeige wegen Körperverletzung erstattet, die diesbezüglichen Ermittlungen hat das LKA in Potsdam übernommen. Die Neonaziversammlung wurde von der Staatsgewalt am Samstag nicht weiter behelligt. Die mehr als 100 eingesetzten Polizeikräfte hätten die Veranstaltung nicht aufgelöst, weil sie friedlich verlaufen sei, erklärte ein Polizeisprecher.
Schönbohm verurteilt Angriff auf Journalistin in Blankenfelde
Potsdam (ddp-lbg). Innenminister Jörg Schönbohm (CDU) hat den Angriff auf eine Journalistin am Samstag in Blankenfelde verurteilt. «Die Ursachen werden im Einzelnen noch geklärt», sagte der Minister am Dienstag in Potsdam. Er habe den Präsidenten des Polizeipräsidiums Potsdam, Bernd Küpper, beauftragt, die Umstände der Tat umfassend zu prüfen. Diese Klärung sei noch nicht abgeschlossen.
Die Journalistin Andrea Röpke hatte nach Medienberichten mit einem Kollegen Film- und Fotoaufnahmen von einem Treffen der Neonazi-Organisation «Heimattreue Deutsche Jugend» (HDJ) auf einem Gelände nahe einem Supermarkt in Blankenfelde gemacht. Als die Rechtsextremen darauf aufmerksam wurden, seien die Journalisten in den Laden geflüchtet. Drei Neonazis hätten sie verfolgt und zwischen den Regalen angegriffen. Einer der Angreifer habe die Frau mehrfach zu Boden geworfen und versucht, ihr die Kamera zu entreißen. Als ihm das nicht gelang, habe er ihr mit der Faust ins Gesicht geschlagen.
Kunden des Supermarkts hätten trotz Hilferufen nicht eingegriffen. Auch nach dem Überfall habe niemand als Zeuge bei der Polizei ausgesagt. «Die hatten alle Angst und wollten damit nichts zu tun haben», sagte Röpke mehreren Zeitungen. Die HDJ gilt unter Experten als Nachfolgeorganisation der verbotenen rechtsextremen Wiking-Jugend. Röpke hatte mehrfach über die Vereinigung berichtet.
Berlin (ddp). Nach dem Angriff Rechtsextremer auf Andrea Röpke am Wochenende in Blankenfelde bei Berlin warnt die Journalistin vor zunehmender Aggression rechter Gruppen gegen Pressevertreter. Es sei grundsätzlich eine gestiegene Aggressivität von Neonazis im Umgang mit Journalisten zu beobachten, sagte Röpke am Dienstag der Nachrichtenagentur ddp. Brandenburgs Innenminister Jörg Schönbohm (CDU) verurteilte den Angriff. Er versprach: «Die Ursachen werden im Einzelnen noch geklärt.» Das Polizeipräsidium Potsdam ermittle.
Röpke hatte nach eigener Darstellung am Samstag mit einem Kollegen Film- und Fotoaufnahmen von einem Treffen der Neonazi-Organisation «Heimattreue Deutsche Jugend» (HDJ) im brandenburgischen Blankenfelde gemacht. Als die Rechtsextremen sie entdeckten, sei sie mit ihrem Begleiter in einen Supermarkt geflüchtet, berichtete Röpke mehreren Zeitungen. Drei Nazis hätten sie verfolgt und zwischen den Regalen angegriffen, einer habe sie mehrfach zu Boden geworfen und versucht, die Kamera zu entreißen. Als ihm das nicht gelang, habe er ihr mit der Faust ins Gesicht geschlagen.
Ein Sprecher des Polizeipräsidiums bestätigte den Vorfall und räumte ein, dass die Beamten erst 45 Minuten nach der Tat vor Ort waren. Dem Sprecher zufolge werden derzeit Zeugen vernommen, auch das Filmmaterial Röpkes wird gesichtet.
Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) verlangte Aufklärung, warum die Polizisten erst so spät am Tatort erschienen. «Wir sehen das Landesinnenministerium in der Verantwortung», sagte DJV-Sprecher Hendrik Zörner. Er appellierte an die Medien, sich nicht durch den Vorfall einschüchtern zu lassen.
Laut Röpke werden Journalisten von rechtsextremen Gruppen als «Systempresse» angesehen und zum «Lager der Todfeinde» gerechnet. Insbesondere Fach- und Lokaljournalisten, die mit Neonazi-Organisationen vor Ort konfrontiert würden, gerieten in deren Visier.
In einem Bericht für die Internet-Seite «Blick nach Rechts», die vom Vorwärts Verlag betrieben wird, führte Röpke im Juni «gezielte Aggressionen gegen Journalisten» an. Sie selbst sei im August von HDJ-Anhängern mit dem Auto verfolgt und bedrängt worden, als sie über ein Jugendlager der Gruppe bei Detmold berichtete. Die HDJ-Anhänger schätzt Röpke als «äußerst gewaltbereit» ein. Viele seien vorbestraft oder verurteilt.
Der Berliner Neonazi-Experte Burckhard Schröder, der fast zehn Jahre in der rechtsradikalen Szene recherchierte und darüber mehrere Bücher verfasste, sieht anders als Röpke allerdings keine wachsende Aggression gegen Medienvertreter. Seiner Erfahrung nach versuche die NPD der Gewalt gegen Journalisten sogar eher entgegenzuwirken, «weil Aggression immer die Schwäche der Organisation zeigt und negative Schlagzeilen bringt».
Schröder fühlte sich bislang nie ernsthaft bedroht - auch wenn es einen Aufruf gab, ihm «schlaflose Nächte» zu bereiten. Er selbst habe den Gruppen und seinen Gesprächspartnern stets klar gemacht, dass er seriös berichte und den Befragten bei aller Verurteilung ihrer Äußerungen Gelegenheit zur Stellungnahme gebe. Zudem sei es wichtig, ein «eigenes Sicherheitskonzept» zu entwickeln. Dazu gehöre es auch, im Zweifelsfall die Polizei über die eigenen Recherche-Absichten vorab zu informieren, sagte Schröder.
Rechtsextremismus ARD-Reporterin von Neonazis verletzt
Nach einem Angriff Rechtsextremer auf eine ARD-Journalistin in Blankenfelde bei Berlin ermittelt das Polizeipräsidium Potsdam wegen Körperverletzung. Die Journalistin Andrea Röpke und ein Fotograf wurden nach Angaben der ARD bei einer Versammlung der "Heimattreuen Deutschen Jugend" (HDJ) gezielt angegriffen und verletzt.
Der Verein gilt als mögliche Nachfolgeorganisation der verbotenen "Wiking Jugend" und organisiert unter anderem Zeltlager für Kinder. Die Polizei sei erst 45 Minuten nach dem Vorfall eingetroffen, obwohl das Berliner Landeskriminalamt die zuständigen Behörden in Brandenburg über das geplante Neonazi-Treffen informiert habe. An der als "6. Märkischer Kulturtag" deklarierten Veranstaltung beteiligten sich den Angaben zufolge rund 200 Personen, darunter Frauen und Kinder.
Blankenfelde. Über 200 Neonazis haben am Samstag im brandenburgischen Blankenfelde ein als »Kulturveranstaltung« getarntes bundesweites Treffen abgehalten. Die rechte Jugendorganisation »Heimattreue Deutsche Jugend« (HDJ) hatte in einem Gasthaus konspirativ zum »Märkischen Kulturtag« geladen. Polizei und Verfassungsschutz erfuhren von der Veranstaltung erst, als die Fernsehreporterin Andrea Röpke wegen einer Neonaziattacke Anzeige erstatten wollte. Zusammen mit ihrem Team war Röpke von vier Teilnehmern der Veranstaltung in einen Supermarkt gejagt und verprügelt worden. Die Polizei überprüfte die Teilnehmer der Feier, die Schläger konnten die Beamten nicht ergreifen.
Während die Neonazis auf dem Grundstück des Gasthofes ihre Veranstaltung mit Fackeln, Lagerfeuer und keltischer Musik abhielten, sammelten sich vor dem Gasthof 40 Antifaschisten zum Protest. »Es darf keine Rückzugsräume für Neonazis geben«, kommentierte die Antifa Teltow-Fläming die Ereignisse. Ziel der HDJ sei es, »den rechtsextremen Führungsnachwuchs politisch und militärisch zu schulen«. Bereits zwei Tage zuvor hatten im Nachbarort Zossen zwanzig Neonazis erfolglos versucht, eine Antifa-Veranstaltung zum »Heldengedenken« in Halbe zu stören. Polizisten stellten bei den Neonazis Waffen sicher.
HAMBURG taz In Blankenfelde sind am Samstag eine Journalistin und ein Fotograf von Rechtsextremen attackiert worden. In dem Ort bei Berlin wollten sie eine Veranstaltung der Heimattreuen Deutschen Jugend (HDJ) dokumentieren, die von Funktionären der verbotenen Wiking Jugend mitgetragen wird. Etwa 250 Anhänger, unter ihnen NPD-Freunde, trafen sich in einem Gasthof zu ihrem 6. Märkischen Kulturtag. Als einigen Neonazis die Presseleute vor dem Gasthof auffielen, griffen sie an. "Wir rannten in einen Supermarkt", sagte Andrea Röpke, die für den NDR und die taz über die Neonaziszene berichtet. Doch in dem Supermarkt half niemand. Hilferufe blieben ungehört. Einer der Neonazis schmiss die Rechtsextremismusexpertin immer wieder zu Boden, während andere Rechte den Fotografen angriffen. Zeugen sprachen später gegenüber der Polizei von fünf Angreifern. Einer schlug Röpke nieder. "Er traf mich gezielt ins Gesicht", sagte sie. Eine Augenverletzung und Prellungen mussten ärztlich behandelt werden. In einem der Schläger will Röpke einen Mitarbeiter des sächsischen NPD-Fraktionschefs Holger Apfel erkannt haben. Nicht nachvollziehbar ist für Röpke: Am Vortag hatte sie das Landeskriminalamt auf die Veranstaltung hingewiesen. Doch erst durch die Anzeige nach dem Angriff will die Polizei von der Veranstaltung erfahren haben. Eiligst zogen sie etwa 100 Beamte zusammen, um die Veranstaltung zu überprüfen. Die Veranstaltung verlief jedoch sonst friedlich, sodass sie nicht aufgelöst wurde. Am Abend kamen in der Blankenfelder Kirche Anwohner wegen des Übergriffs zusammen. ANDREAS SPEIT
Teltow-Fläming Großeinsatz in Blankenfelde Polizei verhindert Auseinandersetzung zwischen Linken und Rechten
BLANKENFELDE Die Parkplätze von Aldi und Reichelt in Blankenfelde waren am Sonnabend fast zu 100 Prozent belegt. Kunden waren allerdings die wenigsten Parker. Den Großteil der Stellflächen beanspruchten Polizeifahrzeuge. Mehr als 100 Polizisten aus Brandenburg und Berlin waren angerückt, um Auseinandersetzungen zwischen linker und rechter Szene zu verhindern.
Der Grund war eine als "Kulturveranstaltung" deklarierte Versammlung mit etwa 200 Personen in der nahe gelegenen Gaststätte. Die Polizei spricht von "Personen der rechten Szene". Andere vermuteten, dass es sich um Mitglieder der "Heimattreuen deutschen Jugend" sowie um Mitglieder der NPD handelte.
Nach Polizeiangaben kam es gegen 10 Uhr unweit der Gaststätte zu einem tätlichen Angriff. Eine Fernseh-Journalistin wurde von einer Gruppe der Versammlungsmitglieder angegriffen, eine Person verletzte sie am Auge. Daraufhin rief sie die Polizei. Die befürchtete, dass ähnlich wie am 2. November in Zossen vor allem Mitglieder der linken Szene, aber auch andere Personen gegen die Versammlung protestieren würden und es dann zu Ausschreitungen kommen könnte. Deshalb entschied sich die Polizei für den Großeinsatz. Etwa 20 Demonstranten mit Schildern und Transparenten fanden sich unweit der Gaststätte ein. "Nazis raus" war zum Beispiel zu lesen. Auch Mitglieder der "Autonomen Antifa Teltow-Fläming" waren dabei. Gegen 18.30 Uhr wurde die Veranstaltung beendet. Für zwei Demonstranten gab es laut Angaben der Polizei Platzverweise. Weitere Störungen oder Straftaten meldete sie nicht. hm
Auseinandersetzungen zwischen linker und rechter Szene (TF)
Blankenfelde- Am Vormittag des 4.November 2006 erhielt die Polizei Kenntnis von einer privaten Kulturveranstaltung in einer Blankenfelder Gaststätte. Gegen 10 Uhr kam es nahe der Gaststätte zu einer Körperverletzung. Nach bisherigen Informationen wurde eine Journalistin am Auge verletzt. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an. Es mussten zwei Platzverweise gegen Personen der linken Szene, die sich nahe dem Veranstaltungsort aufhielten, ausgesprochen werden. Da bekannt wurde, dass sich in der Gaststätte Personen der rechten Szene aufhalten, kam es zwischen 17 Uhr und 19.30 Uhr nahe des Lokals zu einer Spontandemonstration von zirka 20 Personen der linken Szene, die teilweise selbst gefertigte Plakate bei sich trugen. Gegen 18.30 Uhr war die Veranstaltung, an der zirka 200 Personen (nach Polizeiinformation) teilnahmen beendet. Die mehr als 100 eingesetzten Polizeikräfte konnten weitere Störungen und Straftaten verhindern.
Rechtsextremes Treffen in Brandenburg Neonazis schlagen Journalistin nieder
Es geschah am hellichten Tag, mitten in einem gut besuchten Supermarkt: Neonazis haben im brandenburgischen Blankenfelde eine Fernsehjournalistin und einen Fotografen angegriffen und gewürgt. Sie sei gezielt ins Gesicht geschlagen worden, der Fotograf sei von den Neonazis drangsaliert worden. Die Polizei sei erst etwa 45 Minuten nach dem ersten Anruf eingetroffen, berichteten die Journalistin Andrea Röpke und ihr Kollege gegenüber tagesschau.de.
Von Patrick Gensing, tagesschau.de
Röpke wollte in Begleitung des Fotografen über ein Treffen der "Heimattreuen deutschen Jugend" (HdJ) in Blankenfelde berichten. Diese neonazistische Organisation könnte eine Nachfolgeorganisation der verbotenen "Wiking Jugend" sein, vermuten Experten. Die HdJ führt Zeltlager durch, Reisen nach Südtirol und Schweden, organisiert Sonnenwendfeiern und andere Veranstaltungen für Jugendliche. So will die HdJ Nachwuchskräfte für die Neonazi-Szene rekrutieren. Auch viele Kinder von Neonazis werden zur HdJ geschickt, sie ist ein Teil der rechten Parallelwelt, die Menschen von der Wiege bis zur Bahre integrieren soll. "Kinder ab sechs Jahre werden sowohl geistig als auch militärisch ausgebildet", heißt es in der Selbstbeschreibung der HdJ.
Neonazis in Blankenfelde in Brandenburg Großansicht des Bildes [Bildunterschrift: Laut der Aussage der Journalistin Andrea Röpke und eines Fotografen wurden sie von diesen drei Männern angegriffen und geschlagen. Als die Polizei eintraf, waren die mutmaßlichen Täter allerdings verschwunden.]
Bei dem Neonazi-Treffen in Blankenfelde waren rund 200 Personen anwesend, darunter viele Frauen und Kinder. Obwohl Röpke das Landeskriminalamt (LKA) in Berlin über das geplante und nicht angemeldete Treffen der Neonazis informiert hatte, waren offenbar keine Beamte vor Ort. In Berlin hatten sich die Neonazis vor dem eigentlichen Treffen gesammelt, um gemeinsam zu der Veranstaltung vor den Toren der Hauptstadt zu fahren. Röpke dokumentierte mit ihrer Kamera das Treiben vor dem Veranstaltungsort - aus Sicherheitsgründen verdeckt neben einem Supermarkt aus etwa 100 Metern Entfernung. Denn die Journalistin wurde nicht das erste Mal wegen ihrer Arbeit von Neonazis angegriffen. Trotz der Vorsichtsmaßnahme seien sie aber von den Rechtsextremisten bemerkt worden, so Röpke. Drei Neonazis gingen zum Angriff über, Röpke und ihr Begleiter flüchteten in den gut besuchten Supermarkt. Dort schubsten die Neonazis die Journalistin mehrmals zu Boden, schlugen ihr ins Gesicht. Auch der Kameramann wurde geschlagen und gewürgt. Polizei ließ offenbar auf sich warten
Nach der Tat habe es rund 45 Minuten gedauert, bis die Polizei eintraf, berichteten Röpke und ihr Begleiter gegenüber tagesschau.de übereinstimmend. Auch die später eingetroffenen Sanitäter hätten mehrmals über Funk Polizeikräfte angefordert, da sich vor dem Supermarkt immer mehr Neonazis sammelten. Die Journalistin bat viele Augenzeugen darum, eine Zeugenaussage bei der Polizei zu machen, doch niemand sei dazu bereit gewesen, so Röpke. "Alle hatten Angst!" Bei den Tätern könnte es sich laut Röpke unter anderem um einen Leibwächter des sächsischen NPD-Fraktionschefs Holger Apfel gehandelt haben. Die Neonazis bedrohten später auch noch einen Kameramann des RBB, berichtet das Magazin "Brandenburg aktuell".
Röpke berichtet seit Jahren über Rechtsextremismus in Deutschland, unter anderem für das ARD-Magazin "Panorama". Eine Sprecherin des LKA in Berlin sagte auf Anfrage von tagesschau.de, man habe die Informationen über das geplante Treffen nach Brandenburg weitergeleitet. Weitere Informationen lägen nicht vor. In den für Blankenfelde zuständigen Stellen in Brandenburg wollte man sich nicht zu den Vorgängen äußern.
Oranienburg (ddp-lbg). In Blankenfelde haben sich am Samstag rund 250 Anhänger der rechtsextremen NPD zum «Märkischen Kulturtag» getroffen. Die Versammlung sei nicht angemeldet gewesen, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums der Nachrichtenagentur ddp. Die Polizei sei durch eine Anzeige einer Journalistin auf das Treffen aufmerksam geworden. Die Frau habe Anzeige wegen Körperverletzung erstattet. Sie habe von einem Teilnehmer einen Schlag ins Gesicht bekommen.
Die Polizei zog rund 100 Beamte in Blankenfelde zusammen, um die Veranstaltung zu überprüfen. Die Versammlung sei jedoch friedlich verlaufen, deshalb sei sie nicht aufgelöst worden, sagte der Sprecher. Es seien auch Frauen und Kinder dabei gewesen. Offenbar handele es sich um eine Veranstaltung, die einmal im Jahr in Blankenfelde stattfinde.
Extremismus NPD-Anhänger trafen sich in Blankenfelde
In Blankenfelde (Teltow-Fläming) haben sich am Samstag rund 250 Anhänger der rechtsextremen NPD zum "Märkischen Kulturtag" getroffen. Die Versammlung sei nicht angemeldet gewesen, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums am Samstag auf Anfrage.
Die Polizei sei durch die Anzeige einer Journalistin auf das Treffen aufmerksam geworden. Die Frau habe Anzeige wegen Körperverletzung erstattet. Sie habe von einem Teilnehmer einen Schlag ins Gesicht bekommen, hieß es. Die Polizei zog etwa 100 Beamte in Blankenfelde zusammen, um die Veranstaltung zu überprüfen.
Die Versammlung sei jedoch friedlich verlaufen, deshalb sei sie nicht aufgelöst worden, sagte der Sprecher. Es seien auch Frauen und Kinder dabei gewesen. Offenbar handele es sich um eine Veranstaltung, die einmal im Jahr in Blankenfelde stattfinde.
Brandenburg aktuell Rechtsextreme griffen Journalistin in Blankenfelde an
In Blankenfelde haben sich am Samstag rund 250 Anhänger der rechtsextremen NPD getroffen. Eine Journalistin, die darüber berichten wollte, wurde von den Rechtsextremen bedroht und musste flüchten.
Schließlich wurde sie in einem Lebensmittelgeschäft gestellt und zusammengeschlagen. Die Polizei rückte mit rund 100 Beamten aus, um die Veranstaltung zu überprüfen.